Xylit ist eine sehr interessante Alternative zum „normalen Zucker“.
Es handelt sich um einen Zuckeraustauschstoff mit vergleichbarer Süßkraft wie Haushaltszucker/Saccharose, aber mit ca. 40% weniger Kalorien.
Dieser Xylit, welchen ich verwende, eignet sich optimal für alles, bei dem es auf schnelle Löslichkeit ankommt: kalte Getränke, kalte Süßspeisen, kalte Soßen und anderes. Xylit hat eine leichte kühlende Wirkung beim Auflösen im Mund. Ich empfinde diese im Mund als sehr angenehm.
Es handelt sich um feinkörniges Pulver (die maximale Korngröße ist kleiner als die vom „Haushaltszucker“). Daher kann Xylit auch ohne Feuchtigkeit verklumpen. Diese Klumpen sind aber leicht wieder zu lösen.
Der Xylit, den ich meine, wird meist aus Holz hergestellt. Es gibt aber auch billigen Xylit aus Mais, welcher aus China kommt.
Xylit, Haushaltzucker und meine Gesundheit
Wie gesund ist Xylit gegenüber Zucker?
Das Industriezucker, welcher sich auch „Raffinade“ nennt, weil sie wie Öl offenbar in einer Raffinerie hergestellt wird 😉 nicht gesund ist, weiß doch an sich schon jeder. Aber mehr als das, wird dieser von manch einem sogar als Gift bezeichnet, da er offenbar sehr negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann.
Xylit – ein Vorteil bei der Zahngesundheit
Industriezucker (Raffinade) bildet wohl ein Milieu im Mund, welches das Wachstum von Bakterien anregt. Das merkt man dann nach dem Essen an den Belegen, die sich auf den Zähnen bilden.
Xylit hingegen schafft ein positives Milieu und soll die Gesundheit der Zähne sogar verbessern.
Als ich Probleme mit meinen Zähnen hatte, ließ ich Zucker komplett weg. Ich achtete auch auf zugesetzten Zucker in verarbeiteten „Lebensmitteln“, die manchmal eher kein Mittel zum Leben, sondern nur ein Mittel zum Überleben sind. Wie auch immer, es ist schon schwierig, den Zucker gänzlich zu meiden.
Studien sollen gezeigt haben, dass die Zahngesundheit in einer Vergleichsstudie bei den Menschen, welche Xylit nutzten wesentlich besser war. Das kann ich nach meiner Umstellung auch berichten. Gut, man könnte nach dem Essen von Süßigkeiten gleich die Zähne putzen, was ja natürlich die meisten Menschen nicht machen. Wenn ich dabei aber eine Zahnpasta mit Chemiecocktails nutzen würde, die auch noch das aus meiner Sicht sehr schädliche Fluor enthalten, würde ich mir damit wohl einen Bärendienst erweisen. Damalige Studien in Schulen zeigten, dass Kinder, welche Zahnpasta mit Fluor nutzten nachfolgend desolate Zähne bekamen, während die Kontrollgruppe dagegen eine gute Zahngesundheit aufwieß.
Manch einer putzt sich daher sogar mit Xylit die Zähne. Ich nutze den guten Xylit aus Finnland.
XYLIT und KARIES:
Aus einer finnischen Vergleichsstudie über 2 Jahre mit 3 Testgruppen wurde folgendes berichtet:
Gruppe 1: Süßen mit „Normalen Haushaltszucker“ = über 7 kariöse Zähne mehr,
Gruppe 2: Süßen mit Fruchtzucker: nur 4 kariöse Zähne mehr,
Gruppe 3: Süßen mit Xylit – hat keine kariösen Zähne mehr!
Bereits vorhandene kariöse Zähne der Xylit Gruppe hinterließen nach der Studie einen deutlich gesünderen Eindruck als zuvor. Bereits 7 Gramm pro Tag reichten hier, um die Zahngesundheit offenbar zu verbessern.
Wie kann man Xylit nun anwenden?
Ich zeige dir hier die Verwendung auf, welche ich erprobt habe.
- mehrmals tägliche Mundspülung mit Xylit (1/2 Teelöffel Xylit in den Mund nehmen. 2 Minuten darin behalten und die Lösung umher bewegen. Xylit löst sich im Speichel auf. Dann ausspucken. Danach den Mund nicht nachspülen und 1/2 Stunde nichts trinken, damit es im Mund länger wirken kann. Ideal ist nach jeder, auch kleinen Mahlzeiten, insbesondere nach zuckerhaltigen Snacks, welche normale den leider noch üblichen Haushaltszucker beinhalteten.
- Zusätzliche Spülung nach dem Putzen der Zähne und vor der Nachtruhe.
Birkenzucker Xylit aus Finnland
Dieser Birkenzucker, den ich meine, kommt ausschließlich aus europäischer Produktion, hauptsächlich aus Finnland. Die Rohstoffgrundlage für die Herstellung ist das Hartholz von Birken und Buchen, welches aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.
Wie wird Xylit Birkenzucker hergestellt?
Die Gewinnung von Xylit ist sehr aufwendig. In einem technisch komplexen Verfahren wird aus dem Holzzucker Xylose, das Xylit gewonnen. Dazu wird klein gehacktes Holz mit Wasser versetzt. Diese Holz-Wassermasse wird dann so lange gereinigt und gefiltert bis sich alle Fremdstoffe von dem Xylit restlos getrennt haben. Es wird übrigens kein Baum, nur ausschließlich für die Herstellung von Xylit, gefällt. Vielmehr stammt das Holz, aus der Papierherstellung. Es ist das Holz, welches für die Papierherstellung nicht genutzt werden kann. Daher ist es besonders gut geeignet für den Birkenzucker. Die Besonderheit an Xylit ist seine in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesene kariostatische und antikariogene Wirkung. Birkenzucker hat etwas weniger Süßkraft als handelsüblicher Haushaltszucker und beeinflusst den Blutzuckerspiegel nur geringfügig, daher ist er sehr gut für Diabetiker geeignet.
Für Kinder unter 3 Jahren wird der Verzehr nicht empfohlen aber auch Erwachsene sollten den Umstieg auf diesen Zucker nur langsam vornehmen, denn ein übermäßiger Verzehr von Xylit kann abführend wirken. Tiere sollten kein Xylit bekommen. Insbesondere für Hunde soll dies
er toxisch sein. Daher auch bei Gebäck darauf achten, dass dies nicht von Hunden gegessen wird.
Unterschiede zwischen Billig-Xylit aus China und Birkenzucker
Optisch und geschmacklich sind zwar beide nahezu gleich, jedoch sprechen folgende Umweltfaktoren für den Birkenzucker „Xylit“, den ich nutze:
Die „CO²- Bilanz“ 😂 ist natürlich schlechter. Des Weiteren wird für den „China-Xylit“ Mais als Grundstoff verwendet.
Finnischer Birkenzucker entsteht ausschließlich aus Holz bzw. der darin enthaltenen Xylose, aus welcher Xylit gewonnen wird.
Ich verwende Birkenzucker für sämtliche Speisen, Gebäcke und Getränke. Dosierung 1:1 zum normalen Haushaltszucker. Allerdings reduziere ich generell gern die Menge an Zucker, so weit wie möglich.
Xylit und CDL/CDH:
Xylit eignet sich natürlich auch super zur Geschmacksverbesserung bei der Verwendung von MMS, CDS / CDL / CDH3000 etc. Es beschleunigt die Aufnahme in das Blut und wirkt somit offenbar schneller. Denn die Zellen lieben Zucker und nehmen auch Xylit.
Alles Liebe
Sebastian






